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Literaturempfehlungen
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SACHBüCHER
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DAS BUCH ZUR TIERRECHTSTHEORIE
Susann Witt-Stahl (Hrsg.)
Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen: Beiträge zu einer kritischen Theorie für die Befreiung der Tiere.
Vorwort von Moshe Zuckermann
384 Seiten, kartoniert, 22 Euro
ISBN 3-86569-014-9
Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2007
Ein erster Versuch, das Engagement für die Befreiung der Tiere kritisch theoretisch zu fundieren (>> klick auf das Cover)
Rezensionen hier
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Inhaltsübersicht (Auszüge)
• Christoph Türcke: Mensch und Tier: Reichweite des Speziesismus
• Gunzelin Schmid Noerr: Mitleid mit der gequälten Kreatur: Zur Anwesenheit Schopenhauers in der Kritischen Theorie
• Esther Leslie & Ben Watson: Tier, Geschichte und Kunst-instinkte
• Colin Goldner: Tierrechte
und Esoterik - eine Kritik
• Marcus Hawel: Emanzipative Praxis und Kritische Theorie: Zur Dialektik von integrativer Anerkennung und aufhebender Negation
• Marco Maurizi: Marxismus und Tierbefreiung
• Agnese Pignataro: Für eine Wissenschaft ohne Opfer
• Susann Witt-Stahl: Das Tier als "der ewige Jude"?
Ein Vergleich und seine Kritik als Ideologie
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Die Debatte über Tierschutz und Tierrechte wird ebenso engagiert wie polemisch geführt. Tatsächlich gibt es in Teilen der Szene Anknüpfungspunkte zu reaktionären Gruppen und antihumanistischen Vorstellungen. Daraus entsteht die Notwendigkeit, den progressiven Inhalt der Idee einer Befreiung der Tiere klar zu fassen und gegen irrationale Auffassungen abzugrenzen.
Der Sammelband vereint Texte renommierter Autorinnen und Autoren, die darauf abzielen, „Tierbefreiung“ als gesellschaftlich emanzipatorisches Konzept theoretisch zu fundieren. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass Tiere als geknechtete und ausgebeutete Wesen anzusehen sind. Da das Verhältnis zwischen Mensch und Tier als gesellschaftlich vermittelt angesehen wird, erscheint es als veränderbar. Zentral ist dabei die Frage nach der Naturbeherrschung und ihren Folgen für Mensch und Tier. Hier scheint der Ausgangspunkt zu liegen für Wege, die Gesellschaft und dem folgend unser Naturverständnis so zu verändern, dass die Herrschaft des Menschen über die Tiere ein Ende findet.
Der Band geht zurück auf eine im Februar 2006 von der Tierrechts-Aktion-Nord (TAN) veranstaltete Tagung; er enthält die überarbeiteten Vorträge sowie einige zusätzliche Texte.
Herausgeberin: Susann Witt-Stahl arbeitet als Journalistin; zahlreiche Veröffentlichungen (u.a. in ak, Neues Deutschland, Testcard sowie Tierrechts-Medien). Seit 20 Jahren für die Befreiung der Tiere engagiert; federführend bei der Organisation des Hamburger Kongresses.
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Janet Biehl: Der soziale ökofeminismus und andere Aufsätze. Grafenau-Döffingen: Trotzdem-Verlag 1991, 88 S. |
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Ted Benton: Natural Relations: Ecology, Animal Rights and Social Justice. London: Verso 1993, 246 S.
Benton beschreibt in seinem Buch die Beziehung zwischen Menschen und Tieren und die Tierrechtsbewegung aus marxistischer Perspektive und zeigt auf, wie eine soziale Bewegung, die Antikapitalismus und Tierbefreiung verbindet, aussehen könnte. |
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.Andreas Brenner (Hg): Tiere beschreiben. Erlangen: Harald Fischer Verlag 2003, 352 S. |
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Carol J. Adams: Zum Verzehr bestimmt: Eine feministisch-vegetarische Theorie. Mühlheim an der Ruhr/Wien: Guthmann- Peterson 2002, 286 S. Adams zeigt die Parallelen und überschnei-dungen zwischen Tierausbeutung und Sexismus auf und plädiert für einen neuen, emanzipatorischen Umgang mit Menschen und Tieren. |
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Karlheinz Deschner: Für einen Bissen Fleisch: Das schwärzeste aller Verbrechen. Bad Nauheim: Asku-Press 1998, 82 S. |
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Edmund Haferbeck/Frank Wielding:
Operation Tier-befreiung: Ein Plädoyer für radikale Tierrechtsaktionen. Göttingen: Echo 1998, 272 S. |
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Manuela Linnemann: Brüder, Bestien, Automaten: Das Tier im abendländischen Denken. Erlangen: Harald Fischer Verlag 2000, 384 S.
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Susanna Harringer: Manche Tiere sind gleicher: Konzepte von Tierschonung, Tierbefreiung, Tierrecht und Tierverteidigung und ihr politischer Anspruch. Mühlheim a.d.Ruhr/Wien: Guth-mann-Peterson 2003, 173 S.
überblick über die Tierrechtsszene in BRD und österreich, mit ausführli-cher Darstellung feministischer Tierbefreiungsperspektiven. |
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Birgit Mütherich : Die Problematik der Mensch-Tier-Beziehung in der Soziologie: Weber, Marx und die Frankfurter Schule. Münster: Lit 2001, 256 S. |
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Tom Regan: The Case for Animal Rights. Los Angeles: University of California Press 1985, 440 S. |
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Tierrechts Aktion Nord (Hg): "My Brother's Keeper". Zur Tierrechts-bewegung. Meinungen, Gedanken, Erfahrungen, Texte und Interviews. Hamburg: TAN 2000, 100 S. [Direkt erhältlich bei TAN] |
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Tierrechts Aktion Nord (Hg): "Dem blutigen Zweck der Herrschaft ist die Kreatur nur Material": Die Frankfurter Schule und ihre Kritik der Naturbeherr-schung unter besonderer Berücksichtigung des Mensch-Tier-Verhältnisses.
(Doku eines Workshops mit Moshe Zucker-mann) Hamburg: TAN 2003, 80 S. [Direkt erhältlich bei TAN] |
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Jeremy Rifkin: Das
Imperium der Rinder. Der Wahnsinn der Fleischindustrie. Frankfurt/ Main:
Campus 1994, 278 S. (TB 2001) |
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Tierrechts Aktion Nord (Hg): "Marginalien zum Mensch-Tier-Verhältnis": Ergebnisse der Hamburger Tierbefreiungs-tagung 2004. Hamburg: TAN 2004, 80 S. [Direkt erhältlich bei TAN]. |
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Veganissimo2: Das Handbuch der Tierrechte. 80 S. [Direkt erhältlich bei: FACE IT!, Menschen für Tierrechte, Postfach 2132, 24020 Kiel].
übersetzung des Buches: The Manual of Animal Rights von David Cowles-Hamar |
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Ursula Wolf: Das Tier in der Moral. Frankfurt/ Main: Klostermann 1990. 169 S. Das philosophische Werk baut im Wesentlichen auf der Kritik der weitest-verbreiteten Moraltheorien auf. Das verallgemeinerte Mitleid mit allen leidens-fähigen Lebewesen bedinge einen Anspruch auf Leben, Leidfreiheit, auf soziale Kontakte und Betätigungs-möglichkeiten für den Großteil der Tiere. Daraus folgt gleichwertige Berück-sichtigung aller leidens-fähigen Lebewesen und somit Ablehnung aller Tierausbeutungspraktiken. Eine Ethik jenseits der in der Tierrechtsdebatte dominierenden Rechts-theorien. Rezension
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Tierrechts Aktion Nord (Hg.): Leiden beredt werden zu lassen, ist Bedingung aller Wahrheit: Reflexionen zum Mensch-Tier-Verhältnis. Hamburg: TAN 1999, 80S. [Direkt erhältlich bei TAN]. Vier AutorInnen versuchen anhand verschiedener Zugänge dem Spe-ziesismus, also der systemimma-nenten Unterdrückung nichtmensch-licher Tiere, im Kontext einer von Machtverhältnissen durchdrungenen Welt, auf den Grund zu gehen. Neben feministisch geprägten Herangehensweisen wird versucht, über den Ursprung der herrschen-den Moral im Behaviourismus etc. und über den Zugang Adornos und Horkheimers zu analysieren, wie es soweit kommen konnte, dass Tiere in unserer Geschellschaft als minderwertig, verächtlich und daraus folgend nutzbar gelten. Rezension
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Manuela Linnemann (Hg.): Der Weg allen Fleisches: Das Motiv des Schlachtens in der Literatur. Erlangen: H.Fischer-Verlag 2006, 150 S. |
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Helmut Kaplan: Tierrechte: Die Philosophie einer Befreiungs-bewegung. Göttingen, Echo-Verlag, 2000, 160 S. Brauchbar als erste Einführung in die Thematik (zu mehr aber nicht). |
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Maria Rollinger: Milch besser nicht . Leipzig; JOU-Verlag 2009 (2.Aufl.), 352 S. Näheres hier |
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BELLETRISTIK
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T.C. Boyle: Willkommen in Wellville. München: dtv 1994. 624 S. |
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Upton Sinclair: Der Dschungel. Reinbek: Rowohlt 1985. 480 S. (orig.: Chicago 1906) |
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Michael Tobias: Rage and Reason: The Ultimate Animal Rights Revenge Novel. London AK Press 1998. 256 p.
The awful truth about how human beings manipulate and torture animals. But the novel is not constantly depressing, as animal activists take revenge. |
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