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So spielen Kinder sicher mit dem Familienhund
Kira und Minki Das Photo der beiden rageandreason-Bandogs wurde von der Jury des Photowettbewerbes 2007 der Süddeutschen Zeitung auf den 1. Platz gewählt Der Preis - ein DVD-Recorder - ging als Spende an die
21.5.08 zahlreiche TierrechtlerInnen in Österreich verhaftet
Der Justiz- und Politskandal weitete sich zunehmend ins Ungeheuere aus...
>> für nähere/aktuelle Infos klick auf das logo des VGT siehe auch indymedia und Operation Pelztier auf zeit.de/online Die offenbar widerrechtlich angeordnete Untersuchungshaft der zehn Festgenommenen wurde für neun davon willkürlich auf weitere vier und dann nochmal acht Wochen verlängert (7.7.2008/Der Standard)
Die teure Hatz auf Tierfreunde 30.August 2008
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TIERRECHTSPROZESS Nach 14 Monaten Verhandlungsdauer gab es am 2.5.2011 einen glatten Freispruch für alle 13 Angeklagten >> hier |
Wer jemals die sogenannte "Tierschutzpartei" für eine ernstzunehmende Einrichtung
gehalten hat, schaue sich bitte den indymedia-Bericht vom 1. November 2007 an über den
Parteitag der "UL-Partei" Tierschutzpartei
Am 4. Oktober ist Welttierschutztag

"Ein Thier von grimmer Wildheit und schrecklicher Größe"
von Colin Goldner
Jedes zur Erstkommunion zugelassene Kind kennt die Geschichte des Giovanni Battista Bernardone, jenes jungen Mannes aus dem mittelitalienischen Assisi, der mit den Tieren reden konnte. Es ist die Geschichte jenes wohlhabenden Tuchhändlersohnes, der nach einem Erleuchtungserlebnis, bei dem Gott direkt zu ihm sprach - manche sagen auch: nach einem Schlag auf den Hinterkopf in einer Fehde mit der Nachbarstadt Perugia -, seinem Luxusleben als verwöhntes Bürgersöhnchen entsagte, sich den Schädel rasierte und hinfort als Franziskus der Wandermönch unterwegs war.
Tatsächlich weiß niemand genau, was dem 24-jährigen Giovanni Battista im Frühsommer des Jahres 1206 widerfahren war. Jedenfalls zerstritt er sich mit seiner Familie und lief von nun an bevorzugt nackt durch die Gegend. Er begründete den "Orden der Minderen Brüder", der sich, bettelnd und Buße predigend, ganz dem biblischen Vorbilde Jesu verschrieb.
Schon zwei Jahre nach seinem Tod im Jahre 1226 wurde Franziskus von Papst Gregor IX. heiliggesprochen. Mit einem Heiligen, der zu Lebzeiten auf jede irdische Habe verzichtet hatte, ließ sich sehr gut die eigene Protz- und Verschwendungssucht kaschieren.
Von besonderer Tierliebe ist in den frühen Zeitzeugenberichten und Biografien des Franz von Assisi nirgends die Rede. Allenfalls wird berichtet, dass er, in Abwandlung der im Mittelalter weitverbreiteten Mysterienspiele, im Jahre 1223 das Weihnachtsevangelium in Form einer lebenden Krippe - mit Ochse, Esel und ein paar Schafen - darstellen ließ.
Seine legendäre Vogelpredigt, bei der er eine Schar Vögel mit frommen Worten ermahnt haben soll, Gott allezeit und allerorten zu loben, wurde erst sehr viel später hinzugedichtet. Desgleichen seine berühmte Begegnung mit dem Wolf von Gubbio, einem, wie die Legende sagt, "Thiere von grimmer Wildheit und schrecklicher Größe", das er allein mit dem Kreuzzeichen gezähmt habe: "Der Heilige rief ihn her und sprach: 'Komm zu mir, Bruder Wolf! Im Namen Christi befehle ich dir, weder mir noch sonst jemandem einen Harm zu tun!' Und wunderbar, es schloss das Untier den Rachen, kam gesenkten Kopfes heran und legte sich gleich einem Lamme zu seinen Füßen."
Zum "Tierschutzheiligen" stieg Franziskus erst Anfang des 20. Jahrhunderts auf, 1931 wurde sein Todestag, der 4. Oktober, zum "Welttierschutztag" ausgerufen. Allerdings nicht von der katholischen Kirche, sondern von einem in Florenz veranstalteten Kongress mit Vertretern von 152 Tierschutzvereinen aus 32 Ländern. Die Kirche zog erst 50 Jahre später nach: Im Jahre 1980 wurde Franz von Assisi per päpstlichem Dekret zum Tierschutz- und Umweltheiligen ernannt. Mit einem Heiligen, der mit den Tieren sprach, ließ sich gut vom eigenen Komplettversagen in der "Wahrung der Schöpfung" ablenken.
Die Gabe des heiligen Franziskus, mit Tieren zu sprechen, feiert fröhliche Urständ in der veterinären Heilpraktikerszene. Zahllose Tierdolmetscher, Tierflüsterer oder Tierkommunikatoren bieten an, mit Tieren in telepathischen Kontakt zu treten. Sie übermitteln auf "mentalem" Wege vom Tierhalter gestellte Fragen und geben die auf gleichem Wege empfangenen Antworten des Tieres verbal wieder. Es sei dergestalt möglich, das Tier nach seinem Befinden zu fragen, auch danach, was genau es benötige. Tiere seien in der Lage, das für sie jeweils erforderliche Bach-Blütenpräparat oder Homöopathikum selbst zu bestimmen und mitzuteilen.
Tierkommunikatoren bieten ihre Dienste durchweg auch als Begleitung von Tier und Halter an, wenn das Tier stirbt oder eingeschläfert werden muss. Das Tier könne direkt befragt werden, ob es möchte, dass ihm beim Sterben geholfen werde. Sterbende Tiere, so die prominente Tierkommunikatorin Kate Solisti-Mattelon, machten der Menschheit ein großes Geschenk: "Immer wieder sagen sie uns, dass der Tod ein Tor in eine andere Realität ist. Er ist nicht das Ende, sondern ein Übergang, der sie zurück zur Einheit mit der Quelle führt, bevor sie in einem neuen Körper zurückkehren". Sie selbst habe vielen Klienten geholfen, "ihr Haustier in einem neuen Körper wiederzufinden".
Auch die Kommunikation mit toten Tieren sei möglich, die ihren vormaligen Besitzern aus dem Jenseits Rat und Lebenshilfe - von beruflichen und finanziellen Fragen bis hin zur Entscheidung bei der Wahl eines Lebenspartners - zuteilwerden ließen. Eine 15- bis 30-minütige Tierkommunikation "vor Ort" kostet zwischen 40 und 250 Euro, zuzüglich anfallender Spesen. Preisgünstiger hingegen ist ein telepathisches Gespräch mit dem Tier via Telefon.
Zu den prominenten Verfechterinnen telepathischer Tierkommunikation zählt Esoterik-Ikone Barbara Rütting, die als Tierschutzbeauftragte der Grünen im Bayerischen Landtag sitzt.* Den 4. Oktober hat sie in ihrem Kalender rot angestrichen.
Wahrheit vom 04.10.2007
* Barbara Rütting ist Anfang 2009 aus dem Bayerischen Landtag ausgeschieden. Siehe auch >> hier
"Tierrechtler fordern Tod von Eisbärbaby Knut"
Durch sämtliche Medien, BILD vorneweg, geisterte die Meldung, die Tierschützer - wahlweise auch die Tierrechtler - plädierten für ein Einschläfern des Berliner Eisbärbabies Knut. Worum es tatsächlich ging und geht, ist hier nachzulesen:

Interview mit dem Tierrechtler Frank Albrecht, der angeblich Eisbär Knut tot sehen will:
Herr Albrecht, Sie wollen, dass man Eisbär Knut tot spritzt? Was sind Sie für ein Tierschützer?
Natürlich will ich das nicht. Ich bin Tierrechtler. Ich lehne die Tötung eines gesunden und überlebensfähigen nichtmenschlichen Tieres durch den Menschen generell ab, weil eine Tötung gegen das Grundrecht auf Leben verstößt. Eine Tötung wäre also ganz klar Mord.
Sie haben jüngst Strafanzeige gegen den Zoo Berlin erstattet, weil dieser ein Eisbärbaby mit der Hand aufzieht, hatten aber auch Anfang des Jahres Strafanzeige gegen Zoo Leipzig erstattet, weil dieser eine mögliche Handaufzucht ablehnte und ein Lippenbärenbaby genau deswegen tötete. Das ist doch ein Widerspruch?
Der Zoo Leipzig hat die Tötung eines Lippenbärenbabys damals damit gerechtfertig, dass eine Handaufzucht eines Bären, u.a. wegen späteren tierquälerischen Verhaltensanomalien, nicht artgerecht und dass das durch Inzucht gezüchtete Baby kaum vermittelbar sei. Die Staatsanwaltschaft folgte nur dieser Argumentation und stellte das Verfahren ein. Da aber fast täglich in einer deutschen zoologischen Einrichtung ein nichtmenschliches Tier mit der Hand aufgezogen oder Inzucht betrieben wird, also Zoos generell keine Probleme damit haben, gegen die „Gesetze der Natur“ zu verstoßen, kann die Tötung bereits hier keinen vernünftigen Grund darstellen. Das Tierschutzgesetz verbietet zudem eine Tötung ohne vernünftigen Grund. Daher meine Anzeige. Der Zoo Berlin betreibt nun eine Handaufzucht. Wenn man aber der Argumentation des Zoo und der Staatsanwaltschaft Leipzig nun folge, ist diese Handaufzucht nun nicht artgerecht und führt später, wenn Knut u.a. integriert werden soll, zu tierquälerischen Verhaltensstörungen. Verhaltenstörungen und nicht artgerechte Handlungen verbietet das Tierschutzgesetz ebenfalls. Damit stellt diese Handaufzucht ebenfalls ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar.
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat nun das Verfahren auch eingestellt, mit welcher Begründung?
Das Tierschutzgesetz fordert ganz klar eine art- und verhaltensgerechte Haltung. Auf die Leipziger Aussage, dass eine Handaufzucht generell gar nicht artgerecht sei, ist man nicht eingegangen. Auch behauptet die Staatsanwaltschaft, gegen die Argumentation der Fachleute aus dem Zoo Leipzig, dass solche Verhaltenstörungen bei von Hand aufgezogenen Bären nicht belegt seien und sogar in Kauf zu nehmen ist. Ein klarer Widerspruch zu den Leipziger Argumenten.
Wie werten Sie diese unterschiedlichen Auffassungen?
Ich hatte eigentlich von der Berliner Staatsanwaltschaft nichts anderes erwartet. Sie wird kaum meiner Strafanzeige gegen den Zoo Leipzig voll Recht geben. Damit hätte ja meine Beschwerde in Leipzig natürlich viel größere Chancen. Übrigens hat der Zoo Leipzig, nach bekannt werden meiner Anzeige, gleich kräftig zurückgerudert und verkündet, dass bei Handaufzuchten von Fall zu Fall anders entschieden werden müsse. Das klang aber mal ganz anders: „Die Aufzucht von Wildtieren durch Menschenhand ist nicht artgerecht“ (Dr. Junhold/ Stellungnahme Zoo Leipzig/ 28.12.2006)
Sie haben ja in beiden Fällen nun auch Beschwerde eingelegt. Was erhoffen Sie sich eigentlich von der ganzen Sache?
Eigentlich ein Grundsatzurteil, eine große Öffentlichkeit und eine breite Diskussion. Aber in erster Linie geht es mir aber darum, öffentlich zu machen, in was für einem riesigen absurden Dilemma die Institution Zoo, unser Tierschutzgesetz und unsere Ethikvorstellungen in Bezug auf nichtmenschliche Tiere steckt. Jahrelange Veröffentlichungen der Zoos zeigen doch, dass Zoos endlich selber entscheiden wollen welches Leben ihnen im Zoo etwas nützt und welches Leben ihnen irgendwie lästig ist. Zoos wollen endlich selber entscheiden wer, wann, wie und wo überleben darf. Das versuche ich als Tierrechtler, mit solchen „Provokationen“, zu verhindern. Man darf nicht zulassen, dass Zoos auch noch die letzten hohen Ethik- und Moralvorstellungen mit Füssen treten.
Sie sagen, dass gerade die Bärenhaltungen in den Zoos Bären in psychische Wracks verwandeln. Worauf stützen Sie diese Behauptung?
Zum einen dokumentiere ich selber seit vielen Jahren die verschiedensten Bärenhaltungen in Deutschland und habe noch keinen Bären in irgendeiner Einrichtung erlebt der keine krankhaften Verhaltensanomalien zeigte. Zum anderen beschreiben und dokumentieren Zoofachleute und Verhaltensforscher selbst, in diverser Fachliteratur, verheerende und aussichtslose Bedingungen, was solche krankhaften Anomalien betrifft. Selbst die anerkannte Spezialistin, Lydia Kolter, resigniert regelrecht, trotz umfangreicher Beschäftigungsprogramme: „Langfristig konnte selbst durch diese Maßnahmen (Beschäftigungsprogramme) eine Steigerung von Verhaltensstörungen mit zunehmendem Alter der Tiere nicht verhindert werden. Solche Störungen sind möglicherweise eine Reaktion auf das permanente dichte Zusammenleben, das im natürlichen Lebensraum nicht vorkommt.“ (Lydia Kolter, Zoobärenexpertin/ Zoo Köln/ in „Zeitschrift des Kölner Zoos/ Heft 2/ 2002!!!). Selbst auf der ach so „modernen“ und „artgerechten“ Leipziger Lippenbärenanlage zeigt selbst der Nachwuchs vom letzten Jahr bereits solch qualvollen Anomalien. Das ist nur ein Beispiel.
Sie sagen, Zoos wissen nicht mehr wohin mit ihrem Nachwuchs und anderseits leidet der Nachwuchs später meist unter ihren Verhaltensstörungen? Was sollen die Zoos, Ihrer Meinung nach, jetzt tun?
Eine Lösung des Problems von Sonntag auf Montag nicht möglich sein. Aber schauen Sie, Zoos argumentieren immer wieder, wenn es um die Tötung von überzähligem Nachwuchs geht, dass eine Tötung in freier Wildbahn ja auch stattfindet, sie behaupten hier: „Es sei ja völlig natürlich“. Also, warum lässt man der Natur im Zoo nicht auch seinen wirklich freien natürlichen Lauf und lässt die Bärenmutter allein entscheiden (so wie in Freiheit auch), ob das Bärenbaby überlebt oder nicht? Ganz klar, weil sich dann niemand mehr brüsten kann, dass es nach so vielen Jahren endlich wieder eine Eisbärengeburt gibt. Und dort lässt ein niedliches Eisbärenbaby auch nicht die Kassen klingeln. Fragen Sie doch mal nach, warum es mit natürlichen Nachzuchten nicht funktioniert. Ursachen sind die Haltungsbedingungen. Übrigens werfen gerade die Zoos uns Zoogegnern immer wieder vor, das Vorgehen in Zoos zu sehr zu vermenschlichen, während eine Handaufzucht doch der absolute Höhepunkt einer Vermenschlichung ist. Und noch etwas. Während wir hier sprechen wird irgendwo in einem deutschen Zoo eine Handaufzucht begonnen. Würden Zoos keine Handaufzuchten mehr durchführen, weil sie ja selbst sagen, es sei nicht artgerecht, könnten wir die Zoos in 10 Jahren schließen. Ich sage es noch deutlicher: da Zoos definitiv keine Lösung für die vielen Haltungsprobleme haben und alle Bemühungen wieder nur in Tierquälerei enden, muss man dem vernünftigen Grund heraus, das Ganze Dilemma endlich beenden. Ich sehe, nicht nur als Tierrechtler, in der langfristigen Auflösung der Zoos, den einzigen vernünftigen Weg.
Was soll Berlin jetzt mit Knut machen, wenn er doch später Qualen ausgesetzt ist? Was wenn Ihre Beschwerde Erfolg hat? Was soll oder würde geschehen?
Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Was man jahrelang versäumt hat, kann und darf so ein kleines Individuum, wie Knut, nicht ausbaden. Er hat jetzt ganz klar ein Lebensrecht. In Bezug auf meine Beschwerde, wenn sie denn Erfolg hat, was ich selbst bezweifle, stelle ich mir vor, dass eine Geldstrafe Zeichen setzen könnte.
Welche Zeichen?
Ein Zuchtverbot und die schrittweise Beendigung aller Haltungen in Gefangenschaft.
Gilt das nun nur für Bärenhaltungen?
Nein, für alle! Denn betrachtet man jede einzelne Haltung genauer, so wird man auch dort unlösbare Probleme erkennen. Ursachen sind die, nicht einmal annähernd biologischen, Haltungsbedingungen. Schon weil eine Gefangenschaftshaltung nie artgerecht sein kann, ist die Institution Zoo abzulehnen.
Sie haben auch noch weitere Verhaltenstörungen von anderen Tieren dokumentiert. Was ist ihr abschließendes Fazit?
Ganz klar, mit den Worten von Sophia Loren formuliert: „Schließt die Irrenhäuser, die ihr Zoos nennt!“
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Quelle: Tierrechtsforen 27/3/07
+++ 19.3.2011 Knut ist tot +++

5.12.2010
Happy 4th Birthday, Knut
würden wir dir gerne wünschen, wenn wir nicht wüßten, dass ein Eisbärenleben in einem Zoo kein Eisbärenleben ist. Eisbären haben in Zoos nichts verloren. Andere Tiere auch nicht. Zoos gehören abgeschafft.
Der Nürnberger Zoo sucht mit einem eigenen Eisbärenzuchtprogramm das einträgliche Geschäft des Berliner Zoos mit "Knut" zu kopieren. Am 27.11.2008 kamen zwei Eisbärenbabies zur Welt, Zuchtgeschwister des ein Jahr zuvor geborenen Eisbärenbabies "Flocke". Sie kamen, wie die beiden Babies, die zeitgleich mit "Flocke" zur Welt gekommen waren, kurz nach der Geburt zu Tode: vier von fünf Eisbärbabies innerhalb eines Jahres, die die ersten Tage nicht überlebten, trotzdem nimmt der Nürnberger Zoo nicht Abstand von seinem gänzlich untauglichen Zucht-programm. Aus tierrechtlicher Sicht ist dieses Zuchtprogramm, das Wildtiere als Schauobjekte produziert, die lebenslänglich auf ein paar Quadratmetern Betonfelsen gehalten werden, ohnehin ein Verbrechen.
suchen laufend Menschen, die einen der auf dem Hof in Guntersdorf lebenden Hunde bei sich aufnehmen wollen. Eines der aktuellen Sorgenkinder ist Alfonso: Physisch ist der 5jährige kastrierte Rüde auf der ganzen Linie zu kurz gekommen: Für eine gefleckte Dogge hat er zu wenig Flecken, er ist taub, und das Sehvermögen seiner blauen Augen ist auch nicht grade der Hit. Alfonso hat nicht mal annähernd das Gardemaß einer Dogge, sein Gang ist eigentümlich schief. Und er ist geistig behindert, lernt nur sehr schwer. Aber er ist auch total witzig, wenn man ihn so nehmen kann, wie er nun mal ist. Für nähere Infos und Bilder weiterer Hunde klick hier.
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Alfonso ist glücklich vermittelt. Andere Hunde aber warten auf ein neues Zuhause. |
Für Menschen, die die Neonazi-Szene beobachten ist es nichts Neues: Neonazis firmireren derzeit mit gesellschaftskritischen Inhalten und versuchen so, in sozialen Bewegungen Fuß zu fassen. So organisieren Menschen, die sich "Autonome Sozialisten" nennen, bei Montagsdemos gegen die HartzIV-Reform mit, engagieren sich in Sachen Umweltschutz und interessieren sich neuerdings auch für Tierrechte und Veganismus. Dabei wird versucht, vormals oder aktuell "links" definierte Szenecodes zu okkupieren. Von der Kufiya, dem so genannten "Palituch" über politische Schlagworte wie "Antikapitalismus" und sogar "Antifaschismus" bis hin zum szenetypischen Bekleidungsstil und subkultureller Musik wird alles dem neuen rechten Style einverleibt, was sich irgendwie mit der neuen Ideologie vereinbaren lässt -- allerdings nicht ohne den Versuch, die Begriffe neu zu besetzen und althergebrachte Anleihen aus nordischer Mythologie und germanischem Heidentum mit einfließen zu lassen. Kaum wurde das in schwarz-grün abgewandelte Symbol der «Antifaschistischen Aktion» zur Meme in der antispeziesistischen Bewegung, fand es auch bei den Neonazis Anklang. >>> weiter hier |
Neonazis suchen den Schulterschluss mit der Tierbefreiungs- bewegung
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Bär Bruno ist tot

Am 26.6.2006 wurde der aus dem Trentino nach Bayern eingewanderte Braunbär Bruno - der erste wildlebende Bär seit 170 Jahren in Bayern - auf Anweisung des bayerischen Umweltministeriums von einem Trupp entsprechend beauftragter Jäger getötet. Einen nachvollziehbaren Grund für die Tötungsaktion gab es nicht: der Bär hätte auch betäubt und in ein zur Verfügung stehendes Freigehege verbracht werden können, wenn er schon, wie das Ministerium verlautbarte, "aus der Natur entfernt" werden mußte. vgl. NABU
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rage&reason (bzw. 4pawsnet) hat Strafanzei-ge gegen den zuständigen Minister Werner Schnappauf (CSU) sowie fünfzehn weitere Verantwortliche des Bärenabschusses, ein-schließlich der drei beauftragten Jäger, erstattet. Dem Vernehmen nach liefen bei der Staatsanwaltschaft München mehr als fünfzig entsprechende Strafanzeigen ein, auch eine Strafanzeige der bayerischen SPD. Mit Verfügung vom 7.7.2006 teilte die Staatsanwaltschaft München II - erwartungsgemäß - mit, dass ein Ermittlungs-verfahren nicht aufgenommen werde. Straf-tatbestände nach BNatSchG und/oder TierSchG lägen nicht vor. Der Abschuß sei durch eine gültige Allgemeinverfügung ge-deckt gewesen, die nicht bewußt pflichtwidrig erteilt worden sei. Az.: 11Js21582/06
Wenn's nicht so traurig wäre: Edmund Stoibers Praktische Bärenkunde |
Schnappauf und Stoiber sind weg aus der Bayerischen Staatsregierung. Gut so. Ihre Nachfolger allerdings sind auch nicht eben bekannt für tierschützerisches oder tierrechtliches Engagement.
rage&reason (bzw. 4pawsnet) setzte sich, zusammen mit anderen TR-Organisationen, nach Kräften dafür ein, dass Bruno nicht, wie von der Staatsregierung unmittelbar nach seiner Tötung schon geplant, ausgestopft und in einem Münchner Museum zur Schau gestellt werde: erwartungsgemäß vergeblich. Seit Ende März 2008 ist Bruno als Schaustück im Museum "Mensch und Natur" im Münchner Schloß Nymphenburg zu besichtigen. Boykott des Museums ist selbstverständlich.
26. Juni Gedenktag für Bruno
TV-Vermarktung Wie anders nicht zu erwarten stand, bemächtigte sich auch das TV-/Filmgeschäft des Themas "Bruno": Im Frühjahr 2008 war auf SAT1 eine besonders idiotische Folge des "Bullen von Tölz" zu sehen (mit Ottfried Fischer und Pseudoindianer Willy Michl), in der ein als "Bruno II" bezeichneter Braunbär verdächtigt wird, einen Jäger getötet zu haben. Seit Frühsommer 2008 drehte die Satel Film GmbH einen TV-Unterhaltungsfilm (Regie: Xaver Schwarzenberger) über die Geschichte Brunos. Für den Part Brunos - anders als in der Realität wird der Bär im Film nicht erschossen, sondern kann entkommen - wurden zwei dressierte Bären des Zirkus Paul Busch verwendet. Der Film verharmlost und verfälscht die tatsächlichen Ereignisse in nicht hinnehmbarer Weise, Kritik an den seinerzeitigen Entscheidungsträgern der bayerischen Staatskanzlei kommt nicht vor. rage&reason setzt auf Boykott des Filmes durch Tierfreunde, die sich nicht nur gegen die Falschdarstellung der Ereignisse um Bruno wenden sondern auch gegen die Haltungsbedingungen der "schauspielernden" Bären im Zirkus Paul Busch. Bären haben in Zirkusshows ebensowenig verloren wir in Filmproduktionen oder Zoos. Anfang Februar 2009 wurde der Film unter dem Titel "Der Bär ist los" auf ORF ausgestrahlt, kurze Zeit später auch auf BR. Der Plot von Drehbuchautor Felix Mitterer erwies sich letztlich als noch unkritischer und blöder denn befürchtet, die Schauspielleistungen von Harald Krassnitzer (der im Zuge der Dreharbeiten zum WWF-Sprachrohr für Bärenschutz mutiert sein will), Fritz Karl, Eisi Gulp oder Nadeshda Brennicke (die sich im realen Leben als Tierschützerin vorkommt) waren entsprechend. |
Ottfried Fischer mit Kollegen im Bärenkostüm
Harald Krassnitzer mit dressiertem (und während der Drehs vermutlich unter Drogen stehendem) Zirkusbären |
rage&reason distanziert sich ausdrücklich von allen Versuchen der Glaubensgemeinschaft "Universelles Leben", das Thema "Bruno" für sich zu vereinnahmen und zu instrumentalisieren.
Wer informiert sich nicht im Internet über Tiervermittlung oder Tierschutz- bzw. Tierrechtsthemen? Über kurz oder lang stößt man dabei auf Seiten, die mit unverfänglich wirkenden Domains gnadenlos abzocken. Am leichtesten tappt man über Suchmaschinen wie google.de, lycos.de, msn.com oder yahoo.de in die Falle.
Eingabeaufforderung nie mit OK bestätigen!
Vorsicht Falle: Wenn die Dialer-Seite selbst OK eintippt
Während die Regulierungsbehörde ihre Regeln für Dialer weiter verschärfen will, lassen sich dubiose Anbieter neue Tricks einfallen, genau diese Regeln auszuhebeln. Den Beweis trat kürzlich die Internetseite eines Dialer-Anbieters an: Die Zustimmung zur Einwahl gibt nicht der Nutzer – sie erfolgt unbemerkt und ferngesteuert durch einen technischen Trick.
Für zahllose dieser Domains beträgt die Nutzungsgebühr von 1,99 EUR/min. bis 29,95 EUR pro Einwahl: Premiumdienste für völlig nutzlose Informationen!
Geködert wird mit niedlichen Welpen, Kätzchen, Kleintieren oder traurig ausschauenden Hunden und Katzen.
Linktipp: www.Dialerschutz.de
Unter der Unzahl zweifelhafter Domains sind diese nach wie vor im Netz:
juhukatzen.de, haustiere.ag, haustiere-x.de, haustiere-experte.de, hundekrankheiten.info.ms, tierkrankheiten.at.tf, tiersitter.de, tiere.at, tierheim-suchen.de, tierheim-infos.de und vorneweg: tierheime.de
Weitere derartige "Tierschutz"-Domains sind hier aufgelistet.
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Alljährlich am 1. November ist WeltVeganTag
Für nähere Infos klick auf das Banner
Für allgemeine Infos zum WeltVeganTag klick hier
...und nochmal was in eigener Sache
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T-Shirts, Polos, Sweats, Fleece, Caps u.v.a. in allen Farben und Größen mit Doggenkopf und Aufschrift IN DOG WE TRUST sowie unserem rage&reason-logo sind sehr viel preiswerter als bisher von unserem neuen Kooperationspartner Basepromotion (P. Druschba) erhältlich. Ein T-Shirt in TOP-Qualität beispielsweise kostet (incl. Versand) 16 EUR. Bestellungen nur über info@rageandreason.de |
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